Wiener Walzer Tanzstile - DanceYou

Tanzstile im Wiener Walzer

Stilarten und Varianten des Wiener Walzers

Wiener Walzer Stile

Amerikanischer und internationaler Wiener Walzer

Der Wiener Walzer stellt eine Variante des Walzers dar und ist zugleich ein eigenständiger Tanzstil. Für ihn gibt es zwei verschiedene Arten: einen internationalen und einen amerikanischen Stil. Beide unterscheiden sich zunächst bezüglich ihrer Verbreitung. Der amerikanische Stil ist hauptsächlich auf den US-amerikanischen Raum beschränkt und damit weniger gebräuchlich als der internationale Stil. Dieser besitzt eine weltweite Reichweite und ist fester Bestandteil im Turniertanz.

Wer Wiener Walzer tanzen möchte, verfügt mit dem amerikanischen Stil über ein umfassenderes tänzerisches Spektrum. Hier sind auch Figuren außerhalb der normalen Tanzhaltung üblich, allerdings auf offiziellen Turnieren nicht immer gestattet. Dies betrifft zumindest den regulären Paartanz. Der internationale Stil folgt der Beschränkung auf die Links- und Rechtsdrehung sowie den geschlossenen Wechsel. Anders sieht es bei Turnieren aus dem Formations- und Schautanz aus. Hier greifen die professionellen Tänzer gerne auf das Spektrum zurück, dass der amerikanische Stil eröffnet.

 

Korrekte Ausführung des Wiener Walzers

Durch die permanente Drehbewegung, das damit verbundene Tempo sowie die stabile Körperhaltung gilt der Wiener Walzer als einer der anspruchsvollsten und anstrengendsten Tänze. Das Tanzpaar bewegt sich standardmäßig entgegen dem Uhrzeigersinn über die Tanzfläche. Diese wird dabei vollständig umrundet. Aufgrund des hohen Tempos heben Herr und Dame die Fü.e nur geringfügig vom Boden ab. Die korrekte Ausführung des Tanzes erfordert eine gestreckte Haltung des Oberkörpers und Stabilität in Rumpf und Becken. Das Paar behält die ganze Zeit seinen tänzerischen Schwerpunkt bei. Besonders beim Vorwärtsschritt geht es leicht in die Knie.

Obgleich der Herr, wie auch bei anderen Tänzen, die Führung übernimmt, existieren beim Wiener Walzer tanzen ein aktiver und ein passiver Part. Der vorwärts gerichtete Teil gilt als aktiver Part, was sich auf die vom Tanzpartner  zurückgelegte Strecke bezieht. Demnach gilt der kürzere, rückwärts gerichtete Teil als passiver Part. Aufgrund der permanenten Drehbewegung wechseln sich Herr und Dame in beidem ab. Tanzen gilt als die eleganteste Form der Fortbewegung. Der Wiener Walzer stellt definitiv ein Musterbeispiel dar, wenn es darum geht, dieser Beschreibung zu entsprechen. Dies verdankt er nicht zuletzt seinen technischen Ursprüngen aus dem Ballett.

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