Cha-Cha-Cha tanzen - DanceYou

Cha-Cha-Cha tanzen

Fröhlichkeit & Flirts auf dem Tanzparkett

Ein fröhlicher und leicht zu erlernender Tanz ist der südamerikanische Cha-Cha-Cha. Er präsentiert sich als attraktive Mischung aus Rumba und Mambo und lebt von den Hüftbewegungen und dem charakteristischen Chassé. Die Kombination aus dem südamerikanischen Temperament und der Möglichkeit, ihn auf viele, ganz verschiedene Stücke zu tanzen, macht den Cha-Cha-Cha in Europa sehr beliebt.

Cha-Cha-Cha tanzen

Kubanisch im Herzen, weltweit beliebt

Die Geschichte des Cha-Cha-Cha begann in den 1950er Jahren in Kuba.

Dort wurde er als Mischung aus Mambo und Rumba erschaffen und entwickelte sich zu einem typischen Tanz in der Hauptstadt Havanna. Vorwiegend wurde er zu lateinamerikanischer Landmusik getanzt, die instrumental und zumeist von Trompetenklängen geprägt war. Kurz nach seiner Entstehung schaffte es der Cha-Cha-Cha, außerhalb von Kuba zahlreiche begeisterte Anhänger zu finden. So wurde er früh nach Nordamerika und Europa getragen. In Windeseile breitete sich das frühe Cha-Cha-Cha-Fieber aus. Schon zu Beginn der 1960er Jahre wurde der Tanz in das Welttanzprogramm aufgenommen und gehört seither zum Repertoire der Tänze, die in Tanzschulen gelehrt werden. Der Name "Cha-Cha-Cha" geht dabei auf das typische scharrende Geräusch zurück, das beim schnellen Wechselschritt des Tanzes verursacht wird.

Cha-Cha-Cha tanzen - in zwei Variationen

Es sind zwei unterschiedliche Versionen bekannt, in denen sich der Cha-Cha-Cha tanzen lässt. Einerseits wird die ursprüngliche, kubanische Variante angegeben. Dem gegenüber steht die westliche Variante, die in Deutschlands Tanzschulen bis heute präsent ist. Unterschiede finden sich bereits in der Umsetzung der Grundschritte, aber auch im allgemeinen Tanztemperament beim Cha-Cha-Cha-Tanzen.

Kubanischer Cha-Cha-Cha

Die kubanische Version ist insgesamt etwas ruhiger als die westliche Version und wirkt während des Tanzens weicher und geschmeidiger. Optisch ähnelt der Cha-Cha-Cha in dieser Variante stark dem Mambo. Kubanisch Cha-Cha-Cha zu tanzen, geschieht mit Feingefühl und kleinen, "erdnahen" Schritten, die auf dem gesamten Fuß getanzt werden. Während mancher Tanzfiguren erfolgt eine Schleifbewegung der Füße, die an das Schieben von Papier über den Boden erinnert. Weiterhin senkt sich die Hüfte wechselseitig ab, da die Tanzschritte stets im gebeugten Knie getanzt werden. Heute ist der kubanische Cha-Cha-Cha nur noch in der Freizeittanz-Sparte der bekannten Salsa-Szene anzutreffen; es gibt daher weder spezielle Festivals noch Meisterschaften oder Tanzkurse, die diese Version des Cha-Cha-Cha vermitteln. 

Westlicher Cha-Cha-Cha

Die westliche Version, den Cha-Cha-Cha zu tanzen, ähnelt mehr dem anderen Tanz, der ihn beeinflusst hat: Der Rumba. Sowohl der Grundschritt als auch typische Basisfiguren erinnern daran. Allgemein wird der Cha-Cha-Cha in der westlichen Variante in einem höheren Tempo getanzt; außerdem weist er hier ein anderes Repertoire an möglichen Figuren auf. Ein schneller Wechselschritt kennzeichnet diese Variante ebenso wie die leicht nach außen gedrehte Fußstellung. Westlichen Cha-Cha-Cha tanzen die Tänzer stets, indem die Schritte auf dem Fußballen angesetzt werden; ein vollständiges Auftreten wie in der kubanischen Version ist nicht vorgesehen. Lange Schritte erfordern eine Streckung des Beines und ein flaches Aufsetzen der Ferse. Eine rhythmische Akzentuierung der Musik erfolgt in der westlichen Cha-Cha-Cha-Variante, indem die Schrittansätze am Ende des Zeitintervalls, das ihnen zusteht, angesetzt und sehr schnell ausgeführt werden. Der Rhythmus wirkt allgemein lebendiger und leidenschaftlicher als in der gemäßigten, kubanischen Variante, den Cha-Cha-Cha zu tanzen.

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